Residenz Ansbach - historisches Treppenhaus - Form und Farbe Ehmann

Referenzen-Details

Residenz Ansbach - historisches Treppenhaus

Residenz Ansbach - historisches Treppenhaus
Kunde: Stadt Ansbach
Jahr: 2018
Typ: Restaurierung

Leistung

Gegenstand der Maßnahmen waren Decke, Gesims, Flurdecke 3. OG Ziel: Reinigung, Rückverankerung, Putzreparatur, Anfertigung Stuck-Supraporte, Austausch Putzplomben, Wiederherstellen Farbfassung

Herausforderung

Das historische Haupttreppenhaus befindet sich im Südostflügel des Hauptbaus, welches 1729 – 1730 in den vorhandenen Vorgängerbau eingesetzt wurde.

Die Treppenanlage entspricht der französischen Auffassung einer Grand Escalier.

Lösung

Deckengewölbe des historischen Treppenhauses

Die Gewölbedecke wurde mit Wasser und Schwamm  gereinigt. Es sollten Staub, Verunreinigungen und pudernd aufliegende Malschicht entfernt werden.

Das Gesims wurde mit Staubsauger und Pinseln trocken gereinigt. Vereinzelte stärkere Verschmutzungen wurden feucht nachgereinigt.

Die massiven Staubauflagen auf den Fensterschrägen unterhalb des Hauptgesimses wurden ebenfalls durch trockenes Reinigen entfernt.

Noch fehlende Lattung in der Putzunterkonstruktion wurde durch Trapezleisten aus Nadelholz ergänzt.

Putzflächen wurden neu aufgebaut. Der bauzeitliche Grundputz wurde nachgestellt. Zwischen einzelnen Putzlagen wurden die Oberflächen vollflächig aufgekämmt, sodass eine Verzahnung der Putze untereinander gewährleistet war. Nach Aushärten des Grundputzes wurde ein sehr feiner Oberputz aufgebracht. Abschließend wurden alle neu verputzten Bereiche mit Kalk-Kaseinfarbe im Lokalton als grundierende farbliche Angleichung vor dem Hauptanstrich retuschiert.

Lockere Putzzonen im Bereich des aufgehenden Mauerwerks wurden in Einzelflächen bis 0,5 m2 abgenommen. Wie oben beschrieben folgten auch hier Putzaufbau und grundierende Retusche.

Die Putzsicherung des Deckengewölbes erfolgte mit flexiblen Federschrauben.

Rissflanken, Hohlstellen und gelockerte Putzzonen wurden durch V4A-Verschraubung gesichert. Hohlstellen wurden durch perkussive Prüfung lokalisiert. Bohrkanäle wurden ausgesaugt, der Sicherungsstahl zugeschnitten und eingeklebt. Verschluss und Retusche erfolgten wie oben beschrieben.

Im Bereich von Rissen wurden flächige Überscheibungen bis zum bauzeitlichen Rissniveau abgenommen. Anschließend erfolgte die Niveauangleichung zu verbliebenen Farbschichten.

Ältere, nicht tragfähige Putzplomben und Kittungen wurden herausgenommen und wie oben beschrieben neu aufgebaut. Im Bereich breiterer, bis in die Tiefe gehender Kittungen wurde zusätzlich Gewebe eingelegt. Auch diese Bereiche wurden im Lokalton vorgrundiert.

Risse in der Gewölbedecke und im darunter liegenden Gesims wurden mit hydraulischem Fließmörtel verfüllt. Hierfür wurden die Rissflanken entstaubt und vorgenässt. Daraufhin wurden die Risse mit Hanffasern und Grundputz ausgestopft und Injektionsschläuche gesetzt, über die der hydraulische Fließmörtel händisch injiziert wurde. Anschließend wurden die Injektionsschläuche rückstandsfrei entfernt und der Riss vorgeputzt. Der Oberputz wurde niveaugleich zu den umgebenden Oberflächen aufgezogen. Alle neuverputzten Bereiche wurden wie beschrieben im Lokalton vorgrundiert.

Haarrisse in Gewölbedecke und Gesims wurdenvorgenässt und kleinflächig nass in nass mit Injektionsmörtel verschlämmt.

Hohlstellen im aufgehenden Mauerwerk im unteren Anschlussbereich zu den Neuputzflächen wurden mit hydraulischem Fließmörtel hinterfüllt.

Die Gewölbedecke bis zur Oberkante des Gesimses erhielt einen viermaligen Anstrich mit Kalk-Kaseinfarbe in hellgrauem Farbton. Das Hauptgesims wurde in weißem Farbton gefasst.

Beschädigungen, Abreibungen o. ä. an Wänden wurden mit Kalk-Kaseinfarbe im Lokalton retuschiert und an den umliegenden Bereich angepasst.

Flur 3. OG

Lose, instabile Putzbereiche der Decke wurden unter Anbringen von Entlastungsschnitten zu verbleibenden Bereichen abgenommen.

Nicht tragfähige Bestandslattung einschließlich der Füllung aus Lehm und Stroh wurde demontiert. Anschließend wurde die Lattung mit Trapezleisten aus Nadelholz ergänzt. Die Befestigung erfolgte mit V4A-Edelstahlschrauben.

Im Bereich der neu zu verputzenden Deckenflächen wurden Rippenstreckmetall-Putzträger angebracht. Der Neuaufbau aus Grund- und Oberputz erfolgte wie oben beschrieben. Anschließend wurden die Putzbereiche mit Mehrfachfluat neutralisiert und isoliert. Abschließend wurde der Oberputz mit Innensilikatfarbe im Lokalton als grundierende Angleichung retuschiert.

Instabile Bestandsglätte wurde in Teilbereichen abgenommen. Diese Bereiche und Fehlstellen wurden nachgeglättet, Fehlstellen wurden mit Glätte ergänzt. Auch hier wurden bearbeitete Flächen mit Innensilikatfarbe vorgrundiert.

Fehlende Voute wurde ergänzt, mit Mehrfachfluat neutralisiert und abschließend mit Innensilikatfarbe vorgrundiert.

Auch im Flur wurden Altputze durch das Einbringen von Federschrauben gesichert.

Risse wurden geöffnet und entstaubt. Rissflanken wurden vorgenässt und gefestigt. Die Risse wurden in der Tiefe mit langen Hanffasern und Grundmörtel ausgestopft. Der Oberputz wurde niveaugleich zu den umgebenden Oberflächen aufgezogen, mit Mehrfachfluat neutralisiert und im Lokalton mit Innensilikatfarbe vorgrundiert.

Im Bereich von Haarrissen wurden Überscheibungen sowie dachförmig abplatzende Zonen an der Decke abgenommen. Daraufhin wurden die Haarrisse vorgenässt und nass in nass mit Injektionsmörtel verschlämmt.

Fehlstellen an der Decke wurden mit Kalkputz bestehend aus Grund- und Oberputz niveaugleich verschlossen, fluatiert und retuschiert.

Eine runde Supraporte mit Spiegelfläche wurde neu hergestellt und nach Bestand zweifarbig gefasst. Noch vorhandene Fragmente wurden in die Anfertigung mit einbezogen.

Aufliegende Leimfarbe an Decke und Voute wurde mit Schwamm und Wasser entfernt. Lose Farbschichten wurden mechanisch abgenommen, Wasserflecken isoliert.

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Georg Polster Pfarrer

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Achim Helfert Fritsch + Knodt & Klug ArchitektInnen

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Thomas Streb

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Kevin Wabra Hausverwaltung Doris Wabra